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Made in Italy

Wenn das „Made in Italy“ die Italiener retten wird, gelingt es dann den Italiener, das „Made in Italy“ zu retten?
In den letzten Jahren haben die Verbreitung des „Made in Italy“ in den Medien, die Instrumentalisierung dieses Etiketts und seine gleichzeitige und komplizierte Bürokratisierung teilweise zur Aushöhlung jener oft immateriellen, unantastbaren und wertbezogenen Idee beigetragen, die traditionsgemäß das Bild des „Made in Italy“ in unserer Vorstellung ausmacht.
Obwohl es einmal einen Zeitpunkt gegeben hat, in dem alle auch ohne lange Erklärungen wussten, was unter „Made in Italy“ zu verstehen ist, ist es heute hingegen vielleicht notwendig, dass die Erzeuger einerseits einige Erklärungen mehr liefern und die Verbraucher/Kunden andererseits mehr Informationen verlangen.
Aufgrund einiger rechtsleerer Räume lassen sich nämlich nicht nur gewisse quantitative Parameter umgehen, wodurch auch eine zum Großteil von auswärts stammende Produktion als italienisch bezeichnet werden kann, sondern heute stellt auch eine tatsächlich in Italien erfolgte Produktion nicht mehr automatisch ein Synonym für Qualität dar.

Es gibt also 2 Arten von „Made in Italy“ und es ist nicht gesagt, dass alles gerettet werden sollte. Und dann gibt es noch das Konzept des „Made in Italy“ von Kristalia, das dieses Unternehmen seit zwanzig Jahren auf überzeugende Weise prägt.

Kristalia glaubt an den Sinn, die wichtigsten Etappen bei der Entstehung eines Produkts zusammenzufassen und sie seinem Publikum vorzustellen, in der Überzeugung, dass die Verbreitung dieser Geschichte ihren Wert bescheinigt. Diese Geschichte wird so nicht nur zu einer Erzählung im Betrieb, sondern zu einem erzählerischen Bindeglied der interessantesten italienischen Produktionsrealität, ihrer Besonderheiten sowie der Gründe, weshalb sie eines der rettenswerten Beispiele für das „Made in Italy“ verkörpert.
Wir beginnen also mit der Tatsache, dass die Wahl Italiens als Produktionsstätte, aber auch als Beschaffungsort für mehr als 90 % der Rohstoffe für Kristalia nicht so sehr auf Lokalismus oder einer „Kirchturmpolitik“ beruht, sondern durch den Umstand begründet wird, dass sich in den meisten Fällen wirklich Italien als einer der bestmöglichen Lieferanten herausgestellt hat. Bei den restlichen 10 % der Fälle wendet man sich an andere vorzügliche Produktionsländer, wie zum Beispiel Nordeuropa für die Beschaffung der Stoffe, Österreich für die Laminate oder Deutschland für Eisenwaren und Beschläge.
Dasselbe gilt für bestimmte Verarbeitungsarten, bei denen das direkte Umgebungsgebiet des Unternehmens dank der unvergleichlichen Qualität eine Führungsrolle einnimmt. Diese auch strategisch unmittelbare Nähe ist ausschlaggebend, um die im Umkreis von wenigen Kilometern stattfindenden Arbeitsprozesse fortlaufend und direkt zu kontrollieren und die Ergebnisse der angelieferten Halbfertigwaren zu überprüfen.
Auf diese Weise verwandelt sich das Industriegebiet in einen Dienstleister und das lokale Firmennetz aktiviert erneut ein Austauschsystem, dass man nur mehr in ganz bestimmten italienischen Gebieten findet, unter denen Prata zweifellos ein dynamisches Epizentrum darstellt.
Und darüber hinaus: Wenn man an ein heißes Thema dieser Zeit wie jenes der italienischen Fertigung denkt, dann bietet Kristalia ein gutes Beispiel für eine von uns als „hochwertiges industrielles Handwerk“ bezeichnete Produktion, wobei die Idee der Handarbeit mit jener der serienmäßigen Reproduzierbarkeit, das Konzept der hohen Spezialisierung der Arbeiter mit jenem der mechanischen Produktion und die Leistungsfähigkeit mit Slow Production Hand in Hand gehen.
Was dann abschließend die Kreativität betrifft, so versucht man erneut, das Beste auszuwählen, unabhängig von der Herkunft der Designer. Die meisten traditionellen italienischen Design-Unternehmen blicken seit etlichen Jahren auch oder vor allem ins Ausland, um kreative Talente zu entdecken. Auf dieselbe Weise ist Kristalia überzeugt, dass sich das Unternehmen gerade dank seiner starken kulturellen Identität im Bereich des Entwurfs mit Designern austauschen kann und muss, die alle Sprachen sprechen. Bereits seit einigen Jahren scheinen sich die alteingesessenen Unternehmen des italienischen Designs besser mit ausländischen Planern zu verstehen: Diese Suche nach einem entscheidenden kreativen Beitrag ist interessant und erlaubt keine Grenzen, aber weil die besten internationalen Planer glauben, dass die Heimat der Qualitätsproduktion noch immer hier ist, kommen sie oft nach Italien, um die interessantesten Geschichten ausfindig zu machen.
Und manchmal ist es genau eine Geschichte wie diese, Home Made by Kristallin.
Texte von Chiara Alessi

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